BADEUNFÄLLE IN DEUTSCHLAND

In einem Beitrag der ARD wurde noch einmal auf die Gefahr des Leichtsinns beim Baden hingewiesen.

Am vergangenen Sommerwochenende sind mindestens 18 Menschen beim Baden in deutschen Gewässern ums Leben gekommen. Allein in Mecklenburg-Vorpommern starben am Wochenende sieben Menschen, auch in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Hessen gab es Badetote. Außerdem werden noch mehrere Menschen vermisst.

Eine hohe Zahl von Badetoten ist oft die Schattenseite eines besonders warmen Sommers: 2013 ertranken laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) allein in den Ferienmonaten Juni bis Mitte August etwa 250 Menschen.

DLRG warnt Männer

Die DLRG warnte vor allem Männer vor Leichtsinn im Wasser. Diese überschätzten häufiger ihr Leistungsvermögen als Frauen, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Statistisch seien vier von fünf Badetoten männlich. Oft würden Wassertiefen, Strömungen und Verwirbelungen nicht richtig beurteilt.

Besonders gefährdet sei die Gruppe der Männer über 60 Jahren: "Leichtsinn gepaart mit einem geschwächten Herz-Kreislauf-System führen häufig zu Herzversagen, Krämpfen oder schneller Erschöpfung."

Quelle: ARD

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WARNWESTENPFLICHT 2014

Ab 01.07.2014 besteht auch in Deutschland eine allgemeine Warnwestenpflicht: In jedem Fahrzeug muss unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen eine Warnweste vorhanden sein. Die Weste in rot, gelb oder orange muss der DIN EN 471 bzw. der EN ISO 20471:2013 entsprechen.

Die neue Regelung betrifft alle in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Busse; Motorräder und Wohnmobile bleiben ausgenommen. Der Fahrer ist verpflichtet die Weste bei einer Kontrolle vorzuzeigen und zur Prüfung auszuhändigen. Bei einem Verstoß droht ein Verwarnungsgeld.

Für gewerbliche Fahrzeuge (auch Pkw) ist durch die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung (BGF) die Mitführung von Warnwesten bereits vorgeschrieben. Diese Verpflichtung ist in der Unfallverhütungsvorschrift UVV Fahrzeuge BGV – D 29 geregelt.  Danach hat der Unternehmer maschinell angetriebene Fahrzeuge mit Warnwesten für wenigstens einen Versicherten auszurüsten. Sind Fahrzeuge ständig mit einem Fahrzeugführer und einem Beifahrer besetzt, so müssen zwei Warnwesten im Fahrzeug mitgeführt werden. Der Träger der Unfallversicherung gibt Auskunft darüber, ob diese Vorschrift auf ein Unternehmen und dessen Kraftfahrzeuge Anwendung findet.

Quelle: ADAC

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VERBANDKASTEN 2014

Seit Jahresbeginn gilt für Verbandkästen eine geänderte DIN-Norm. Verbandkästen nach bisherigem Recht dürfen noch das ganze Jahr 2014 verkauft werden. Ein Verbandskasten ist in jedem Pkw Pflicht. Nach § 35h Absatz 4 StVZO genügt hierfür jeder Verbandkasten, der den Zweck zur Erste-Hilfe-Leistung ausreichend erfüllt. Deshalb darf auch über das Jahr 2014 hinaus der alte Verbandskasten bis zum Erreichen seines Verfallsdatums verwendet werden.

Geänderte DIN 13164 (Stand: Januar 2014)
Gegenüber DIN 13164 (Stand: Januar 1998) wurden Art und Menge des beschriebenen Inhalts den neuesten medizinischen Erkenntnissen angepasst.

Neu aufgenommen wurde:

  • 1 14-teiliges Fertigpflasterset, 
  • 1 Verbandpäckchen K, 
  • 2 Feuchttücher zur Hautreinigung

Gestrichen wurde:

- 1 Verbandpäckchen M,
- 1 Verbandtuch BR,
- 4 Stück Wundschnellverband DIN 13019-E 10 x 6
- die Verwendung von Mullbinden als Alternative für Fixierbinden

Inhaltsübersicht (Stand: Januar 2014)
Die nachfolgfenden Produkte gehören zu einem Kfz-Verbandkastens nach DIN 13164, aktuelle Ausgabe Januar 2014:

1 Heftpflaster, DIN 13019-A, 5 m x 2,5 cm

4 Wundschnellverbände, DIN 13019-E, 10 cm x 6 cm

2 Verbandpäckchen, DIN 13151-M

1 Verbandpäckchen, DIN 13151-G

1 Verbandtuch, DIN 13152-BR, 40 cm x 60 cm

1 Verbandtuch, DIN 13152-A, 60 cm x 80 cm

6 Kompressen, 10 cm x 10 cm

2 Fixierbinden, DIN 61634-FB-6

3 Fixierbinden, DIN 61634-FB-8

2 Dreiecktücher, DIN 13 168-D

1 Rettungsdecke, 210 x 160cm

1 Erste-Hilfe-Schere, DIN 58279-A 145

4 Einmalhandschuhe, DIN EN 455

1 Erste-Hilfe-Broschüre

2 Feuchttücher zur Hautreinigung

1 14-teiliges Fertigpflasterset

1 Verbandpäckchen K
Sanktionen
Wer keinen Verbandskasten mittführt, riskiert bei einer Verkehrskontrolle ein Verwarnungsgeld von € 5,- und bei der Hauptuntersuchung einen geringen Mangel.
Verfallsdatum
Zu beachten ist, dass einige Teile des Verbandkastens einem Verfallsdatum unterliegen. Verbandkästen, die nach 1989 hergestellt wurden, sind mit diesem versehen. Ist dieses erreicht, müssen alle abgelaufenen Artikel ausgetauscht werden.

 

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