AB 2. JANUAR 2015: NEUES ANMELDEVERFAHREN DER BGN

Alle BGN-Mitgliedsunternehmen müssen ab sofort das neue BGN-Anmeldeformular benutzen, um Beschäftigte zum Ersthelferlehrgang anzumelden.


Die Anmeldeformalitäten zur Aus- und Fortbildung betrieblicher Ersthelfer haben sich für BGN-Mitgliedsbetriebe geändert. 

Ab Anfang 2015 brauchen Sie das neue BGN-Anmeldeformular, wenn Beschäftigte Ihres Unternehmens an einem Ersthelferlehrgang teilnehmen wollen, und die BGN die Lehrgangsgebühr übernimmt. Dieses Formular bekommen Sie nur bei der BGN. Es löst das bisherige DGUV-Formular ab. 

In dem neuen maschinenlesbaren BGN-Anmeldeformular, das die BGN Ihnen nach Anforderung zuschickt, sind bereits Ihre Unternehmensdaten mit der BGN-Versicherungsnummer der Betriebsstätte eingedruckt. Sollen Beschäftigte mehrerer Betriebsstätten am Ersthelferlehrgang teilnehmen, müssen Sie für jede dieser Betriebsstätten ein Anmeldeformular anfordern. 

Rund 42.000 Beschäftigte aus BGN-Mitgliedsbetrieben nehmen pro Jahr an einer Aus- und Fortbildung zum betrieblichen Ersthelfer teil. Das neue maschinenlesebare und bereits mit Unternehmensdaten versehene BGN-Anmeldeformular trägt zu einem effizienten Abrechnungsverfahren bei. 
Die Abrechnung der Kursgebühren erfolgt wie bisher: Die Ausbildungs-Dienstleister rechnen direkt mit der BGN ab. Sie reichen der BGN weiterhin das vom Unternehmen ausgefüllte und von den Teilnehmern unterschriebene (jetzt neue) BGN-Anmeldeformular ein. 

Neues Anmeldeformular für Ersthelferlehrgänge bei der BGN anfordern 
Internet: www.bgn.de, Shortlink = 1439 
Dort können Sie die von der BGN benötigten Angaben direkt in die vorgesehenen Eingabefelder eintragen. 
Telefon: 0621 4456-3222 
E-Mail: ersthelferausbildung@bgn.de (Bitte BGN-Nummer der Betriebsstätte angeben).

 

Quelle: BGN

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BGW-VERSICHERT? WAS ÄNDERT SICH 2015?

Für Arbeitnehmer, die über die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) versichert sind, gibt es für das Jahr 2015 Änderungen in der Erste Hilfe-Ausbildung.

Die BGW verweist darauf, das die Mindestanzahl der Ersthelfer im Betrieb in der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der  Prävention“ geregelt ist.

Die BGW trägt die Kosten für die Aus- und Fortbildung der betrieblichen Ersthelfer in vielen Fällen. Nicht von der BGW übernommen werden die Kosten für Erste-Hilfe-Schulungen für Personen, die sich in der Berufsausbildung befinden oder den Kurs für eine berufliche Qualifikationsmaßnahme benötigen.

Hinzu kommt auch noch, dass ein Unternehmen seine Ersthelfer aus den Reihen der Mitarbeiter/innen seines Betriebes die eine medizinische Ausbildung haben, benennen kann.

Dazu gehören insbesondere:

• Krankenschwestern und Krankenpfleger

• Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger

• Hebammen und Entbindungspfleger

• Krankenpflegehelfer/-innen

• Altenpfleger/-innen

• Arzthelfer/-innen

• Masseure und medizinische Bademeister/-innen

• Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen

• Schwesternhelfer/-innen

• Pflegediensthelfer/-innen

Diese Personengruppen benötigen keine Grundausbildung in Erster Hilfe.

Deshalb übernimmt die BGW auch diese Kosten zukünftig nicht mehr. 

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WENIGER ARBEITS- UND WEGEUNFÄLLE

Laut einer Pressemeldung der DGUV lässt sich für das erste Halbjahr 2014 ein leichter Rückgang der Arbeits- und Wegeunfälle verzeichnen. Dagegen war aber auch ein deutlicher Anstieg bei den Schulunfällen zu beklagen.

 

Im ersten Halbjahr 2014 ist die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle nach vorläufigen
Angaben abermals leicht um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken.
Gemeldet wurden insgesamt 430.939 Unfälle bei der Arbeit. Noch deutlicher gingen die
meldepflichtigen Wegeunfälle zurück: Ihre Zahl sank um 10,7 Prozent auf 86.881. Hintergrund
dieser Entwicklung ist der milde Winter 2013/14. Im Winter zuvor hatte es hingegen
viel Schnee und Eis gegeben. Dementsprechend waren die Unfallzahlen in die Höhe geschnellt.

2014 ging auch die Zahl der tödlichen Wegeunfälle zurück. Anders sieht es bei den Arbeitsunfällen
aus: 211 endeten tödlich, das sind 14 mehr als im ersten Halbjahr 2013.
Erhöht hat sich die Zahl der meldepflichtigen Schulunfälle. Sie stieg um 9,3 Prozent auf
669.214 Fälle. In der Schüler-Unfallversicherung ist jeder Unfall meldepflichtig, der ärztliche
Behandlung nach sich zieht. Die Entwicklung der Schülerunfälle ist möglicherweise
darauf zurück zu führen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche Ganztagseinrichtungen
besuchen. Sie verbringen damit mehr Zeit in Bildungseinrichtungen als zuvor.
Auf den Schulwegen passierten hingegen kaum mehr Unfälle als im Vorjahr. Auch die
Zahl der tödlichen Schülerunfälle ging zurück: um 6 auf 20.

 

Quelle: DGUV

 

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