BGW-VERSICHERT? WAS ÄNDERT SICH 2015?

Für Arbeitnehmer, die über die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) versichert sind, gibt es für das Jahr 2015 Änderungen in der Erste Hilfe-Ausbildung.

Die BGW verweist darauf, das die Mindestanzahl der Ersthelfer im Betrieb in der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der  Prävention“ geregelt ist.

Die BGW trägt die Kosten für die Aus- und Fortbildung der betrieblichen Ersthelfer in vielen Fällen. Nicht von der BGW übernommen werden die Kosten für Erste-Hilfe-Schulungen für Personen, die sich in der Berufsausbildung befinden oder den Kurs für eine berufliche Qualifikationsmaßnahme benötigen.

Hinzu kommt auch noch, dass ein Unternehmen seine Ersthelfer aus den Reihen der Mitarbeiter/innen seines Betriebes die eine medizinische Ausbildung haben, benennen kann.

Dazu gehören insbesondere:

• Krankenschwestern und Krankenpfleger

• Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger

• Hebammen und Entbindungspfleger

• Krankenpflegehelfer/-innen

• Altenpfleger/-innen

• Arzthelfer/-innen

• Masseure und medizinische Bademeister/-innen

• Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen

• Schwesternhelfer/-innen

• Pflegediensthelfer/-innen

Diese Personengruppen benötigen keine Grundausbildung in Erster Hilfe.

Deshalb übernimmt die BGW auch diese Kosten zukünftig nicht mehr. 

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WENIGER ARBEITS- UND WEGEUNFÄLLE

Laut einer Pressemeldung der DGUV lässt sich für das erste Halbjahr 2014 ein leichter Rückgang der Arbeits- und Wegeunfälle verzeichnen. Dagegen war aber auch ein deutlicher Anstieg bei den Schulunfällen zu beklagen.

 

Im ersten Halbjahr 2014 ist die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle nach vorläufigen
Angaben abermals leicht um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken.
Gemeldet wurden insgesamt 430.939 Unfälle bei der Arbeit. Noch deutlicher gingen die
meldepflichtigen Wegeunfälle zurück: Ihre Zahl sank um 10,7 Prozent auf 86.881. Hintergrund
dieser Entwicklung ist der milde Winter 2013/14. Im Winter zuvor hatte es hingegen
viel Schnee und Eis gegeben. Dementsprechend waren die Unfallzahlen in die Höhe geschnellt.

2014 ging auch die Zahl der tödlichen Wegeunfälle zurück. Anders sieht es bei den Arbeitsunfällen
aus: 211 endeten tödlich, das sind 14 mehr als im ersten Halbjahr 2013.
Erhöht hat sich die Zahl der meldepflichtigen Schulunfälle. Sie stieg um 9,3 Prozent auf
669.214 Fälle. In der Schüler-Unfallversicherung ist jeder Unfall meldepflichtig, der ärztliche
Behandlung nach sich zieht. Die Entwicklung der Schülerunfälle ist möglicherweise
darauf zurück zu führen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche Ganztagseinrichtungen
besuchen. Sie verbringen damit mehr Zeit in Bildungseinrichtungen als zuvor.
Auf den Schulwegen passierten hingegen kaum mehr Unfälle als im Vorjahr. Auch die
Zahl der tödlichen Schülerunfälle ging zurück: um 6 auf 20.

 

Quelle: DGUV

 

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WIEDERBELEBUNG MIT DEM DEFIBRILLATOR

Bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand lässt sich mit einem sogenannten Automatischen Externen Defibrillator, kurz AED, häufig am effektivsten helfen. Solche Geräte sind in vielen öffentlichen Gebäuden zu finden. In Erste-Hilfe-Kursen lässt sich erlernen, wie dieses Gerät richtig bedient werden. (zwei Videos verfügbar)

Wird bei einem Menschen ein Herz-Kreislauf-Stillstand festgestellt, muss schnell gehandelt werden. Zusätzlich zu der bewährten Herz-Lungen-Wiederbelebung durch Beatmung und Herzdruckmassage können Ersthelfer auch einen Automatischen Externen Defibrillator (AED) einsetzen. Mit einem rechtzeitigen Elektroschock von einem Defibrilator könnten viele Menschen gerettet werden. Heute testen wir, ob sie Laien einfach bedienen können. [...]

Wie leicht sind Defibrillatoren benutzbar?

http://ondemand.mdr.de/mp4dyn/FCMS-48332129-a00f-4862-9ecc-28ee32cfabc9-8442e17c3177_48.mp4

Wie schnell sind Defibrillatoren zur Hand?

http://ondemand.mdr.de/mp4dyn/FCMS-72c0c4da-fc4b-47f7-b8b8-133942019fa9-8442e17c3177_72.mp4

Quelle:

http://www.mdr.de/umschau/defibrillator106.html

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